Festival des Pferdes vor herrlicher Kulisse

Oldenburger Landesturnier erstmals mit über 100 Prüfungen - Vielfältiges Rahmenprogramm sorgt für rundum gute Unterhaltung

Pressemitteilung vom 26.05.2011

Auch in diesem Jahr steht der Rasteder Schlosspark wieder sechs Tage lang ganz im Zeichen des Pferdes: Von Dienstag, 19. Juli bis Sonntag, 24. Juli findet dort das 63. Oldenburger Landesturnier statt.

Der Renn- und Reitverein Rastede (RRV), seit 1949 Ausrichter des Landesturniers, hat in diesem Jahr insgesamt 101 Prüfungen in Springen, Dressur und Fahren ausgeschrieben. Die Turniertage beginnen am Dienstag ca. 09.00 Uhr mit den Einlauf- und Qualifikationsprüfungen für Ponys und den 5-jährigen Deutschen Springpferden. Die Prüfungen gehören zu Qualifikation für das Bundeschampionat in Warendorf.

„Wir rechnen mit weit über 500 aktiven Teilnehmern und über 2000 Pferden. Somit werden wir auch in diesem Jahr ein Turnier präsentieren, das in seiner Vielfalt und Qualität im deutschen Turniergeschehen einzigartig ist“, betont Jan-Christoph Egerer, der in diesem Jahr erstmalig das Turnier leiten wird.

Viele Starter aus dem Landesverband Weser-Ems und somit auch aus dem Reiterverband Oldenburg gehören mittlerweile zur Spitzenklasse der deutschen und internationalen Reiterei, ebenso wie die Pferde aus der Oldenburger Zucht.

Dennoch bedürfe es großer Anstrengungen, die Qualität, das Niveau und die Attraktivität dieser großen deutschen Pferdeleistungsschau ihrer Art zu halten. „Besonders stolz sind wir als Veranstalter darauf, dass das Oldenburger Landesturnier auch in diesem Jahr frei von kommerziellen Zwängen sein wird“, erklärt Egerer.

Mit dem Landesturnier 2010 endete die Ära des Führungsduos Claas E. Daun und Wolfgang Teske. Claas E. Daun war seit 1985 Vorsitzender des Renn- und Reitvereins Rastede und als solcher Leiter des Landesturniers. Unter seiner Ägide entwickelten sich die Rasteder Reitertage zu dem, was sie heute sind: Ein hochkarätiges pferdesportliches Großereignis mit namhaften Spitzensportlern, regionaler Reiterelite und überwältigender Zuschauerresonanz in einem eindrucksvollen und traditionsreichen Rahmen.

Die Aufgabe von Claas E. Daun, der inzwischen Ehrenvorsitzender des Renn- und Reitvereins ist, hat inzwischen der Rasteder Unternehmer und Pferdefreund Jan-Christoph Egerer inne. Er leitet gemeinsam mit Hans Fleming, dem Vorsitzenden des Reiterverbandes Oldenburg, die künftigen Landesturniere. Die Position von Wolfgang Teske liegt ab 2011 in den Händen von Torsten Schmidt, dem langjährigen geschäftsführenden Gesellschafter des Rasteder Schlosscafés.

„Das Landesturnier auf dem bestehenden Top-Niveau zu halten, ist eine große Herausforderung für das neue Team. Umso mehr freuen wir uns, dass wir weiterhin auf die Unterstützung erfahrener Partner, Helfer und Sponsoren bauen können“, erklärt Jan-Christoph Egerer. Und weiter: „Wir setzen auch in Zukunft auf Vielfalt und Qualität bei wirtschaftlicher und sportlicher Unabhängigkeit. Tradition und Innovation gehen bei uns Hand in Hand.“


Blau-rotes Traditionsturnier mit Sport und Zucht vom Feinsten

Im Mittelpunkt des Oldenburger Landesturniers stehen traditionsgemäß wieder Aktive aus der Region und weit darüber hinaus, die alle Facetten des Pferdesports repräsentieren werden. Schirmherr der Veranstaltung ist wie in jedem Jahr Seine Königliche Hoheit Anton Günther Herzog von Oldenburg.

Herausragende Prüfungen des Turniers werden das Rasteder Viererzug-Championat, die Springprüfungen unter Flutlicht und der „Große Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg“ am Sonntag sein. Mehrere Prüfungen der schwersten Klasse garantieren sportliche Höchstleistungen. Die „Große Tour Dressur“ mit dem Grand Prix de Dressage und die Finalprüfungen der Oldenburger Zucht sorgen für Spannung rund um die Dressurvierecke. Höhepunkte des Turniers sind wie jedes Jahr der Geländeritt der Vielseitigkeit und die Wettbewerbe der Oldenburger Meisterschaft, ebenso die in das Landesturnier integrierte Elite-Stutenschau des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes am Donnerstag.

Wie gewohnt erwartet die Besucher an allen Turniertagen ein umfangreiches Rahmenprogramm mit spektakulären Show-Wettkämpfen, dem Familien-Nachmittag am Freitag sowie kurzweiligen Abendprogrammen am Freitag und Sonnabend. Ein ganz besonderes Highlight ist wieder das Mitternachtsfeuerwerk am Sonnabend.


Sportliche Höhepunkte im Überblick

Diese und weitere Prüfungen werden wieder viele Zuschauer in ihren Bann ziehen:
- Oldenburger Meisterschaften in Springen, Dressur, und Vielseitigkeit sowie im Zweispänner-Fahren
- Große Tour Springen mit dem „Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg“ und die Große Tour Dressur mit dem „Grand Prix de Dressage“
- Mannschaftsspringprüfung der Klasse S mit Finale unter Flutlicht
- Rasteder Viererzug-Championat mit Geländefahren am Samstag
- Elite-Stutenschau mit Brillantring-Präsentation
- Championatsprüfungen des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes
- Championatsprüfungen für Reitponys des Pferdestammbuchs Weser-Ems
- Ride-and-Drive: Stafettenspringprüfung der Klasse S für Reiter und Fahrer

Neue Prüfungen:

- Dressurprüfung der Kl. M (Startberechtigt sind alle Teilnehmer der Mannschaftsdressurprüfung der Kl. M)
- Mannschaftsdressurprüfung Kl. M mit Kür, als Finalprüfung (Startberechtigt sind die besten 3 Mannschaften der Qualifikation)
- Rasteder Champion 2011 Springen Kl. S* m. Pferdewechsel (Startberechtigt ist der Oldenburger Meister 2011 und 3 durch den Veranstalter benannte Teilnehmer, die auf der PLS gestartet sind)


Beste Bedingungen für Sportler und Besucher

Auch in diesem Jahr werden hier zwei Videowände im Format 16:9 aufgestellt. So können Reiter, Pfleger und Zuschauer das Geschehen auf dem Springplatz noch besser verfolgen. Das regelmäßige Einblenden der Starter- und auch Rangierungsliste ist ein weiterer Service. Auf der Tribüne sind alle nummerierten Sitzplätze am Samstag und Sonntag im Schutz der Schirme platziert.

Der Abreiteplatz Springen wird wie bereits im vergangenen Jahr von Verkaufs- und Informationspagoden eingerahmt. Ein breites Angebot an Restauration lädt Besucher dort zum Verweilen ein.

Am Viereck D1 wird es wieder eine Bewirtung geben, wie auch am Abreiteplatz Dressur und Viereck D2.

Hinter den Tribünen vom Hauptplatz wird den Besuchern erstmals ein Restaurationszelt zum Verweilen angeboten.

Darüber hinaus wird auf allen Plätzen die Qualität des Bodens erheblich verbessert. Namhafte Spezialfirmen bearbeiten im Vorfeld die Prüfungs- und Abreiteplätze und pflegen diese auch während der Turniertage.

„Damit lösen wir die teils erheblichen Bodenprobleme des vergangenen Jahres und verfügen in diesem Jahr über ausgezeichnete Bodenverhältnisse“, ist Turnierleiter Jan-Christoph Egerer überzeugt.